Vortrag

Vortrag: #Bodypositivity

#Bodypositivity – zwischen emanzipatorischem Potential und Vereinnahmung.
// mit Madga Albrecht

Body Positivity ist in aller Munde. Entstanden aus der Fat Acceptance/Liberation Bewegung bietet sie Anknüpfungspunkte für Menschen, deren Körper als „krank“, „hässlich“, „uneindeutig“, „zu viel“, „gefährlich“ oder „nicht leistungsfähig“ eingeordnet werden. Die Bewegung eröffnet einen Raum für Selbstermächtigung sowie die Möglichkeit, den eigenen Körper weniger wertend anzunehmen. Dabei soll es nicht nur um die bloße Anerkennung und Wertschätzung vielfältiger Körperbilder gehen, sondern auch um eine Kritik an Politiken, Institutionen und gesellschaftliche Normen, die Körper nach Profitlogiken und hegemonialen Ideen von Schönheit, Leistungsfähigkeit oder Gesundheit bewerten. Durch die sozialen Medien hat Body Positivity in den letzten Jahren eine enorme Reichweite erfahren.
Das bietet Potential marginalisierte Körper sichtbar zu machen, ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu rücken und Gemeinschaften zu bilden. In dem Vortrag befasst sich Magda Albrecht u.a. mit folgenden Fragen: Wie wird der Hashtag in den sozialen Medien genutzt? Wer sind die Akteur*innen und welche Themen werden behandelt? Welche Tendenzen der Normalisierung und Vereinnahmung lassen sich erkennen? Und was sagt das über das gesellschaftskritische Potential der Body Positivity Bewegung aus?

Magda Albrecht ist Autorin, Bloggerin bei Mädchenmannschaft e.V., tätig in der politischen Bildungsarbeit und Musikerin. 2018 erschien ihr Buch „Fa(t)shionista“ im Ullstein Verlag.
Alle Infos: http://magda-albrecht.de/

Eine Veranstaltung des studentischen Arbeitskreis que(e)r_einsteigen des Studierendenrates der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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